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Misia 150 Jahre

150 Jahre Misia 1872-2022

Misia Godebska war die Enkelin des Halse-Cellisten François Servais.
Als Kind lebte sie in der Villa Servais in Halle. Später wurde sie die Muse vieler großer Künstler in Paris, wie Renoir, Toulouse-Lautrec, Diaghilev, Picasso, Cocteau oder Proust. Sie war eng mit Coco Chanel befreundet und inspirierte zahlreiche Komponisten.


Villa Servais, vzw Servais und cc ‚t Vondel haben sich anlässlich des 150. Geburtstags von Misia zu einem festlichen Programm zusammengeschlossen.

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Concert in de gerestaureerde muziekzaal van Villa Servais

30. März – Französische Version – 19:00 Uhr – 85 € (bestanden)

Mit Welcome-Drink vor und nach Empfang und Snacks zu Misias Geburtstag.

Im restaurierten Musiksaal der Villa Servais spielt Julie Depardieu genau an Misias 150. Geburtstag die Rolle der Misia mit musikalischer Unterstützung der Flötistin Juliette Hurel und der Pianistin Hélène Couvert. Sie führen Kompositionen aus Misias Gefolge auf.

Die belgisch (Hals)-polnische Misia Sert wurde durch ihre Attraktivität und ihren Charme zu einem Symbol für die Emanzipation der Frau. Satie widmete ihr sein Morceaux en forme de poire, Ravel La Valse, und Strawinsky überreichte ihr eine Partitur des Sacre du Printemps. Ihre Musik steht im Mittelpunkt dieser besonderen Aufführung, in der Julie Depardieu uns diese berühmte Dame durch erstaunliche, bewegende und lustige Anekdoten vorstellt.

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Concert in de nieuw aangelegde tuin van Villa Servais

6. Juni – Niederländische Version – 19.30 Uhr – 30 €

Mit Empfang nach der Erzählung.

Gemeinsam mit Katharina Smets taucht das Ensemble der Revue Blanche in das glorreiche und tragische Leben von Misia, der Königin der Pariser Salons, sowie in zerbrochene Träume und entlarvte Liebe ein. Misias Leben spiegelt die künstlerische, kulturelle und soziale Geschichte Frankreichs und Belgiens um 1900 wider. Ihr Leben voller Ruhm und Tragödie, ihr künstlerisches Netzwerk und ihre brennende musikalische Leidenschaft sind der rote Faden dieser Aufführung.

Die Radiomacherin Katharina Smets sucht gemeinsam mit der Musikwissenschaftlerin Sofie Taes und dem Komponisten Frederik Neyrink danach, wer Misia wirklich war. Sie wollen den Zeitgeist verstehen, mit allem, was damals auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene passierte. Misia führt sie von der frühneuzeitlichen Avantgarde bis in die Gegenwart: Welche Geschichten und Kunstwerke sind für uns relevant? Welche Schätze wollen wir unbedingt mit der Öffentlichkeit teilen und welche Geschichten müssen weitergegeben werden? Die Reise auf den Spuren von Misia Sert führt sie von Halle über Brüssel nach Paris.

In Zusammenarbeit mit Vzw Servais und cc ‚t Vondel.